Back in Europe
War der Tag gestern auf See noch absolut ruhig, so ist in der Nacht Wind aufgekommen. Der hat uns angenehm durch den Schlaf geschaukelt.
Wir kommen eine Stunde früher in Sète an, als geplant. Logisch, wir sind ja auch zweieinhalb Stunden später in Nador abgefahren. Und da das Schiff recht leer ist, geht das Ausschiffen flott voran. Dann eine kurze Passkontrolle, das war´s. Nicht mal eine Zollkontrolle. Die Franzosen scheinen sich hier ganz darauf zu verlassen, dass die marokkanischen Kollegen das alles schon gründlich erledigt haben. Was ja auch der Fall ist.
Wir kommen flott voran. Allerdings muss man sich erst einmal wieder an den europäischen Fahrstil gewöhnen. Statt marokkanisch pragmatisch heißt es jetzt, sich in den französischen Flow einzufügen. Nach den ersten etwas forsch angegangenen Kreisverkehren gewöhnt man sich aber wieder daran. Ob das in der deutschen Hektik dann auch so schnell gelingt? Es bleibt zu hoffen.
Dass das nicht immer gut geht, zeigt ein Unfall auf der Gegenfahrbahn. Die Sanis sind schon da, tanzen aber noch den "Staying alive" Beat. Also trotz Flow lieber mit voller Konzentration dabei sein.
Das ganze verursacht natürlich einen mords Stau. Uns bleibt so etwas erspart, bis auf die Durchfahrt von Lyon. Wir hatten gehofft, das noch vor dem Berufsverkehr erledigen zu können. Hat nicht ganz geklappt.
In Dijon machen wir dann erst einmal Schluss für heute. Da wir morgen früh gleich weiter wollen, recht ein einfaches Ketten-Hotel. Nebenan befindet sich zudem ein ganz gutes Restaurant. Und siehe da: Auch in Frankreich versteht man etwas von gutem Essen.
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| Tagesetappe: | 523 km | von | Sète N43° 24.271' E3° 42.327' |
nach | Dijon N47° 21.109' E5° 4.176' |
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| Gesamtstrecke: | 5797 km | |||||||
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